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Lesung "Magische Bäume, zauberhafte Gärten"

Lieben Sie Gärten, Kräuter, Blumen und Bäume? Möchten Sie sich - zusammen mit der Familie, mit Freunden, mit Kollegen oder im Verein - Märchen vorlesen lassen, so wie damals, als Sie noch ein Kind waren und gespannt zuhörten, wenn die Mutter erzählte?

Dann werden Sie Freude haben bei meiner Lesung "Magische Bäume, zauberhafte Gärten"!

Bodenseeobst-Museum Frickingen: Der Treffpunkt für die Mittelalterführungen von Veronika Keller

 

 

Wer mich kennt, der wundert sich überhaupt nicht darüber, dass schon im ersten Märchen, das ich im Programm habe, nicht nur ein Kräutergarten vorkommt, sondern eben auch ein Zauberpferd. Das bringt den „Dummling“ Johannes schnurstracks zu seiner Prinzessin, deren Schloss auf der Spitze des tödlich-steilen Diamantbergs emporragt.

Im Märchen „Das Basilikummädchen“ kauft ein Königssohn einer armen Frau für hunderttausend Dukaten einen Topf mit einem ganz besonderen Basilikum ab. Gleich am zweiten Abend entdeckt er das Geheimnis des Kräuterstrauchs: Ihm entsteigt ein wunderschönes Mädchen, in das sich der Prinz augenblicklich verliebt. Doch er ist verlobt, mit einer Wesirstochter, die auch vor Mord nicht zurückschreckt…

Im nächsten Märchen löst ein Schäfer die schier unmögliche Aufgabe, deren Lohn die Hand der Königstochter ist, gleich dreimal. Man sollte also wirklich glauben, dass das als Probe seines Muts und seiner Geschicklichkeit genügt. Aber weil er nicht von Stande ist, verweigert ihm der König die Prinzessin. Wie gut, dass das kleine eisgraue Männlein aus dem magischen Wald den Schäfer mit seinen Wunderkräften unterstützt – und zwar so, dass dem Schwiegervater in spe ganz schnell jeder Standesdünkel vergeht.

„Der wunderbare Birnbaum“ wäre die einzige Rettung für den erkrankten Königssohn, von dem mein viertes Märchen erzählt. Auf der ganzen Welt aber gibt es nur ein junges Mädchen, das diese Birnen pflücken kann. So viele hatten sich schon daran versucht, vergeblich. Dieses junge Mädchen jedoch wird von ihrer bösen Stiefmutter, die das Teufelshandwerk gelernt hat und hexen kann, gefangen gehalten. Was meinen Sie – bekommt der Königssohn die heilenden Birnen und das wunderschöne Mädchen und wird wieder gesund? Und kann es der schlimmen Hexe gelingen, das junge Glück mit neuen Übeltaten zu zerstören?

„Dornröschen“ oder „Der Froschkönig“ – das sind Märchen der Brüder Grimm, die jeder kennt. Vielleicht jedoch erinnern Sie sich auch an die Geschichte von den drei Schwestern, die sich – eine nach der anderen – im Wald verirren und schließlich auf ein Haus stoßen, in dem ein alter, eisgrauer Mann zusammen mit seinem Hühnchen, dem Hähnchen und der buntgescheckten Kuh lebt? Auch ein weiteres Märchen der Brüder Grimm gehört zum Programm: das von der Frau Holle, und zwar in der Form, wie es in Lothringen noch heute von den Müttern und Großmüttern den Kindern erzählt wird.

Dauer: Ca. 2 Stunden

 

Presseberichte und Nachbericht zur Premieren-Lesung "Magische Bäume, zauberhafte Gärten" am 31. Mai 2018:
Ankündigung der Premieren-Lesung auf OpenPR, Datum: 23. Mai 2018
Bericht über die Premieren-Lesung auf OpenPR, Datum: 5. Juni 2018
Nachbericht mit Fotos (PDF, 8 MB)

 

Veronika Kellers Pferde Rex und Mambo

 

Lesung: "Zauber-Pferde"

Pferdemärchen und -sagen aus England, Ungarn und Holland – und aus Frickingen.

Dem Zauber der Pferde konnten sich die Menschen noch nie entziehen. Vorchristliche Götter schon wurden von Pferden begleitet, und das Tier der Dichter ist der Pegasus.

Dass Pferde mehr sind als Nutztiere und treue Gefährten, viel mehr – davon wissen uralte Märchen und Sagen zu erzählen.

Wie in vielen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten besteht der junge Mann, den alle verlachen, im Märchen „Das Kupfer-, Silber- und Goldgestüt“ seine Prüfung nur deshalb, weil er Tiere liebt und die Pferde ihn deshalb so sehr unterstützen, dass er sogar die Königstochter zur Frau bekommt. Dieses Märchen stand am Anfang eines Nachmittags, an dem ich bei Apfelsaft und Dinnete in der alten Tenne des Frickinger Obstbaumuseums Pferdemärchen und -sagen vorlas und erzählte. Die weisen Pferde, Geisterpferde, helfenden und unterstützenden Pferde dieser Geschichten kommen aus Ungarn, aus England, aus Holland – und eins von ihnen aus Bruckfelden, einem Ortsteil von Frickingen. Das Bruckfeldener Pferd und sein Reiter gehören zu einer alten Sage, die hier im Hinterland des Bodensees immer noch von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird.

Sogar ein Einhorn gesellte sich zu den Pferden dieser Lesung: Vielleicht kennen Sie die Geschichte, vielleicht haben Sie sie schon Ihren Kindern vorgelesen, die Geschichte von den drei Brüdern, die ein Einhorn jagen wollten und von denen nur der Jüngste tatsächlich diesem Zaubertier begegnet. Nein, er erschießt es nicht. Er ist vom Zauber des Einhorns ergriffen, und auch wenn er sein Leben lang nicht reich wird, begleitet ihn das wahrhafte Glück.

Dauer: Ca. 2 Stunden

Der sehr erfolgreichen Premieren-Lesung am 15. Juni 2017 werden weitere Termine folgen.

 

Presse:
Ankündigung der Premieren-Lesung in der Schwäbischen Zeitung vom 13. Juni 2017
Bericht über die Premieren-Lesung auf OpenPR, Datum: 19. Juni 2017
Nachbericht mit Fotos (PDF, 6 MB)

 

Premieren-Lesung "Pferde-Zauber" mit Veronika Keller

 

Lesung: "Noch mehr Zauber-Pferde"

Pferdemärchen und -sagen aus der Provence, aus Ungarn und Großbritannien - und aus Bambergen

Im ersten Märchen geht es um einen schneidigen Dragoner und eine weiße Dame, die vom Herrn der Nacht entführt und weit von aller Welt festgehalten wird. Sie retten zu wollen, wäre völlig aussichtslos, hätte er nicht sein geflügeltes Zauberpferd…

Wirklich gar nicht wie ein Zauberpferd sieht die kränkliche kleine Stute aus, die dem jüngsten von zwölf Brüdern helfen soll, eine schlimme Hexe zu überlisten und ein blondgelocktes Mädchen zu befreien.

Waren Sie schon bei Dunkelheit in den Wäldern rings um Bambergen? Ich erzähle immer wieder gern von dem Förster, der dort spukt, weil er nach seinem Tod nicht zur Ruhe kommt.

Im letzten Märchen meiner Lesung begegnen Sie dem alten Feenvolk aus der keltischen Tradition, das zusammen mit dem Bauernsohn Gulisch eine Prinzessin vor der Hochzeit mit einem ungeliebten Mann rettet, mit Hilfe eines mächtigen Zauberpferds. Doch nicht nur Gulisch will das schöne Mädchen zur Frau haben, auch einer der Feenmänner liebt sie und möchte sie heiraten…

Genießen Sie, wenn Sie diese Lesung bei mir buchen, bei Kaffee, Apfelsaft und Apfeldinnete schöne Geschichten und erleben Sie, wie mit  List und Raffinesse der Weg zum Happy End geebnet wird – durch Menschen und durch kluge und mächtige Zauberpferde.

Dauer: Ca. 1,5 Stunden

 

Presseberichte und Nachbericht zur Premieren-Lesung:
"Saison-Ende mit Zauberpferden. Erzählerin Veronika Keller liest in der Tenne des Bodenseeobst-Museums. Schwäbische Zeitung vom 18.10.2017
Bericht auf OpenPR, Datum: 19.10.2017
Nachbericht mit Fotos (PDF, 9 MB)

 


 

Veronika Keller, Gästeführerin IHK und Erzählerin

Dörfliche Mittelalterführung in Frickingen

Frickingen ist ein wunderschöner Ort im Salemer Tal, mit alten Traditionen und einer Geschichte, die bis ins Mittelalter reicht, vermutlich sogar noch viel weiter zurück. 1094 wurde Frickingen zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seine Wurzeln reichen allerdings in weit frühere Zeiten zurück: Der Herrenhof, aus dem sich später das Dorf entwickelte, wurde im frühen Mittelalter, irgendwann zwischen 400 und 630 nach Christi Geburt, gegründet. Im 13. Jahrhundert gab es hier eine Burg, an die noch die alte Burgstallsage erinnert.

Meine Mittelalterführung, bei der ich Ihnen von alten Mären und vom dörflichen Leben in lang vergangener Zeit erzähle, startet am Bodenseeobst-Museum und führt durchs ganze alte Dorf.

Sie werden erfahren, wie es sich auf den Herrenhöfen lebte und welche Tiere freie Bauern im frühen Mittelalter hielten - hätten Sie sich gedacht, dass da auch Kraniche und in Einzelfällen sogar Bären dazu gehörten? Ich erzähle Ihnen von Zuchtpferden, Streitpferden und den Karrenpferden, die zunehmend an Bedeutung gewannen, als aufgrund des Bevölkerungswachstums der Ackerbau immer wichtiger wurde. Ich berichte Ihnen von Handwerkern, die bereits im Mittelalter neben den Bauern und ihrem Gesinde in Frickingen arbeiteten: Wagner und Schmid, Seiler und Küfer und manche andere. Sie werden hören vom Kampf der Dorfbevölkerung gegen Hunger, Pest und Not und von der Frickinger Ringburg, der größten mittelalterlichen Befestigungsanlage weithin - und von einem sagenhaften Schatz, den bisher noch niemand gehoben hat. Wir besuchen die Kirche St. Martin, deren Vorgängerkirche schon im 12. Jahrhundert urkundlich belegt ist und die vermutlich noch viel früher, ganz am Anfang der Christianisierung der Alemannen, eine wichtige Rolle spielte. Und natürlich erfahren Sie auch Spannendes über die Grafen von Frickingen und darüber, wie ihr Konkurrenzkampf mit dem Bischof von Konstanz schließlich ein friedliches Ende fand.

 

Sie können mich gern auch für ganz speziell auf Ihre Interessen abgestimmte dörfliche Mittelalter-Führungen buchen - für Sie, Ihre Freunde oder eine Gruppe. Als Gästebetreuerin kann ich auch komplette Mittelalter-Tage für Sie planen und durchführen.

Das ist ein Erlebnis, das Ihren Urlaub am Bodensee und im Salemer Tal zu etwas ganz Besonderem macht und ein außergewöhnliches Geschenk für sich selbst oder für Menschen, die Ihnen viel bedeuten. Auch Einheimische, die am Mittelalter und an altem Brauchtum interessiert sind, erfahren Neues, treffen Gleichgesinnte und sind deshalb gern dabei.

Infos zu den Themen meiner Führungen und der mittelalterlichen Geschichten finden Sie hier.

Treffpunkt: Unter der alten Kastanie vor dem Bodenseeobst-Museum

Termine: nach Vereinbarung

Dauer: Ca.1 Stunde
Preis: Besprechen Sie mit mir Ihre Wünsche - ich mache Ihnen gern für Sie, Ihre Familie, Ihren Freundeskreis, Ihre Reisegruppe ein attraktives Angebot!

Bitte kontaktieren Sie mich unter Tel. 07554 / 793 98 72, mobil unter der Nummer 0160 27 49 674 oder per Mail.

 


 

 

Bodenseeobst-Museum Frickingen: Der Treffpunkt für die Mittelalterführungen von Veronika Keller

 

Ostereier, Osterwasser, Osterbrunnen - Ostern auf den Spuren unserer Vorfahren

Der Frickinger Osterbrunnen ist weithin bekannt, und von überallher kommen die Leute, um ihn zu bewundern und zu fotografieren.

Am Sonntag nach Ostern führte ich die Teilnehmer an meinem Event zu diesem alten Brunnen. Da erfuhren sie von alten Osterbräuchen, zum Beispiel dem Brauch des Osterwasserholens. Dessen Ursprung liegt ja schon weit vor dem Mittelalter, in heidnischer Zeit. Die Germanen verstanden das Wasser als Ursymbol des Lebens und der Fruchtbarkeit, als Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara. In der Nacht von Ostersamstag zu Ostersonntag musste das Osterwasser geschöpft werden, in der Zeit zwischen Mitternacht und Sonnenaufgang, und Schweigen herrschte, wenn man es vorsichtig und behutsam nach Hause trug.

Osterbrunnen in Frickingen

 

Natürlich erzählte ich auch davon, warum wir an Ostern Eier schenken und warum die Menschen des Mittelalters im Ei ein Symbol für die Auferstehung Christi sahen. Keine Frage, dass auch alle, die zur Führung gekommen waren, ein Ei mit nach Hause nahmen, am Ende dieser österlichen Spurensuche zurück ins Mittelalter und noch viel weiter in der Zeit ...

Dauer: Ca. 1 Std.

 


Waffen im Mittelalter

Das Richtschwert des Henkers, der Bidenhänder des Landsknechts, Armbrust, Dolch, Speer und Hellebarde – die Waffen im Mittelalter sind vielfältig.
Und tödlich.

Ich kenne mich damit aus und zeige gern auch meine eigenen mittelalterlichen Waffen: Einen Kurzdolch, wie ihn Frauen verwendeten, nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Gemüseschnippeln, und den englischen Langbogen, mit dem ich exakt zielen kann, wie einstens Robin Hood.

 


Mittelalter-Brunch

Beim Mittelalter-Brunch verwöhne ich meine Gäste mit leckeren Speisen und Getränken, zum Teil nach mittelalterlichen Rezepten, zum Teil nach solchen, die wir heute kennen und die der mittelalterlichen Tradition entstammen. Damit sie sich so richtig in die Zeit von damals zurückversetzt fühlen, erleben sie außerdem die  Lesung eines mittelalterlichen Märchens.

Das Bodensee-Obstmuseum ist natürlich eine wichtige Station bei Veronika Kellers dörflicher Mittelalterführung